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Skandal im VION Südfleisch-Schlachthof Waldkraiburg - Positionen der NGG Region Rosenheim-Oberbayern








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Skandal im VION Südfleisch-Schlachthof Waldkraiburg

Positionen der NGG Region Rosenheim-Oberbayern


 

Rosenheim, 30. Juli 2012 - Im Südfleisch-Schlachthof Waldkraiburg, Oberbayern, der zum VION Konzern gehört, werden von Subunternehmern per Werkvertrag Menschen mit der Schlachtung und Zerlegung von Schweinen und Rindern beschäftigt. Nach der Insolvenz eines dieser Werkvertragsunternehmen, der Global GmbH, wurden mehr als 50 Beschäftigten durch den Insolvenzverwalter Kündigungen ausgesprochen, obwohl diese nach § 613a BGB (Betriebsübergang) von der CCF GmbH hätten übernommen werden müssen.

Zusätzlich hat die Rechtsnachfolgerin CCF GmbH ihrerseits wieder mit einem rumänischen Unternehmen, der Salamandra, einen Werkvertrag zu nicht nachvollziehbaren Bedingungen abgeschlossen. Zur Zeit ist eine unbekannte Anzahl rumänischer Beschäftigter bei der Salamandra zu rechtlich bedenklichen, skandalös zu nennenden Bedingungen nach dem vorliegendem Arbeitsvertrag, im VION Südfleisch Schlachthof Waldkraiburg eingesetzt.


Die Gewerkschaft NGG erhebt folgende Forderungen:

 

I. Die Übernahme der 50 freigestellten/entlassenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Global GmbH durch die Rechtsnachfolgerin CCF GmbH zu den vorherigen Bedingungen, unter Anerkennung sämtlicher Betriebszugehörigkeitszeiten.
 
II.  Sofortige Möglichkeit zur Arbeitsaufnahme im Schlachthof VION Südfleisch Waldkraiburg. Wir fordern Sanktionsmöglichkeiten gegen Betriebe, die gegen das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB), hier den § 613 a verstoßen.
 
III.  Wir fordern: Gleiches Recht für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am gleichen Ort. Es kann nicht mit den Grundsätzen der bayrischen Verfassung übereinstimmen, wenn Menschen unterschiedlicher Nationalität zu menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen beschäftigt werden.
 
IV.  Europaweit agierende Konzerne wie das holländische Unternehmen Vion nutzen die bisherige Gesetzeslage in Deutschland aus und entziehen sich ihrer sozialen Verantwortung durch die Vergabe von Werkverträgen. Für Betriebe in Deutschland muss in Zukunft gelten: Kontrolle der Arbeitsstandards nach den deutschen Gesetzen, Einhaltung der Höchstarbeitszeiten von 8 bzw. 10 Stunden/Tag, der Pausen- und Ruhezeiten, und Kontrolle der deutschen Vorschriften zum Arbeits- und Gesundheitsschutz.
 
V. Die Bezahlung der Arbeitnehmer muß sich nach den branchenüblichen Tarifverträgen richten, Lohnwucher muss ausgeschlossen sein.



Delegation NGG und DGB bei SPD Bayern:

 

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Kontakt:

Georg Schneider

NGG Region Rosenheim-Oberbayern
Tel.: 08031 – 14030
Fax: 08031 – 380268

  Email


 

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Letzte Änderung am 30.07.2012 um 18:39 Uhr. 

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